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Speisezimmer Herr Bielig

Bei uns zu Hause gab es jeden Tag pünktlich 16 Uhr frischen Blechkuchen. Wenn mein Opa mit dem SR Zwo ("In blau oder in braun?" "In braun, den blauen hatte Onkel Reinhard dann; das war ein Einsitzer." ) zum Hoftor hineinbrauste, hat meine Oma den frisch zubereiteten Bohnenkaffee eingeschenkt. Samstag wurden immer ein Huhn geschlachtet und Nudeln für den Eintopf hausgemacht. Sonntags wurden die Gäste im guten Wohnzimmer empfangen und das Goldrandservice wurde aus der Vitrine geholt. Meine Großmutter war eine Legende in Falkenberg, wenn Familienfeiern ausgerichtet wurden. Es gab kalte Platten, Butterschäfchen und allerlei Torten.
Wenn Onkel Reinhard mit seinen Fußballjungs kam: "Frau Bielig, gibt es nicht mal einen Schnaps?", hat diese den Rumtopf geöffnet: "Die Früchte müsst ihr aber auch essen!"
Und für das gesamte Volleyballteam von Karola wurde Abendessen bereitet und das Frischgeschlachtete aufgetischt.
Egal, wer wann kam, die Gäste wurden herzlich empfangen und reichlich bewirtet. Herr Bielig hat immer gescherzt: "Esst und trinkt und nehmt Euch nichts."
Nun ist Herr Bielig zwar nicht persönlich anwesend, aber seine Töchter haben den Geist der Familie und die gemütliche Atmosphäre des heimischen Wohnzimmers in den Prenzlauer Berg geholt. Denn nicht nur die beiden Töchter Regina und Karola, sondern auch der Älteste, Reinhard, haben so viel Gefallen am Bewirten gefunden, dass sie nach der Schule alle vielfältige Ausbildungen im gastronomischen Gewerbe genossen und lange Jahre angewendet haben.
"Lebt denn der Herr Bielig noch?"
Na klar, aber heute passt es nicht mehr in den selbstgeschneiderten Anzug, den der Schneidermeister Onkel Arthur für ihn gefertigt hat, wie das Foto ihn kurz nach Abschluss seiner Tischlerlehre zeigt.
"Das sind doch bestimmt Sie auf dem Hochzeitsfoto?", wie meine Mutter so häufig gefragt wird. Nein, das Mädchen ist die jüngste Schwester meiner Oma, Tante Gisela und der Junge ist Lothar, der Neffe Herrn Bieligs.

Meine Mutter, Regina Chaddé, dachte im Sommer 2006 genau mit dem Familienkonzept der beliebigen gastronomischen Vielfalt der Großstadt etwas entgegenzustellen, was die Berliner Familien, Büroangestellten, Kaffeerunden, Junge wie Alte an uns bindet.
Sie können bei uns den ganzen Tag frühstücken, wochentags ab sieben Uhr morgens, Samstags ab acht und Sonntags ab acht Uhr dreißig. Brötchen und Brote werden den ganzen Tag frisch gebacken und können außer Haus gekauft werden. Jeden Tag gibt es frische Hausmannskost in einer wechselnden Tageskarte, wobei wir individuelle Wünsche gern berücksichtigen. Wir haben immer mindestens zwei Eintöpfe im Angebot. Alle Gerichte können Sie mitnehmen. Den nachmittäglichen Kuchen servieren wir Ihnen gern sowie eine breite Auswahl an Torten und französischen Backwaren. Probieren Sie unseren exzellenten Kaffee!
Auch um Salate, Müsli und belegte Baguette kümmert sich Frau Chaddé persönlich.
Wir freuen uns, Ihre Festlichkeiten und Familienfeiern nach Ihren Wünschen auszurichten.

Dem guten Geschmack der Familie verpflichtet, laden wir Sie herzlich in unser Speisezimmer ein und möchten Ihnen die Zeit bei uns so angenehm, wie es ein guter Gast verdient, gestalten.
16.1.07 16:19
 


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